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Umbau- und Erweiterungsarbeiten abgeschlossen

Fast genau 14 Jahre nach der Einweihung des Hauses der Diakonie in der Von-Raumer-Straße wurde dieses jetzt ein zweites Mal offiziell seiner Bestimmung übergeben. Das Gebäude wurde in den vergangenen Monaten renoviert und erweitert und bietet künftig wichtigen Projekten eine neue Heimstatt.

 

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Durch die Erweiterung sind wichtige Voraussetzungen für die „Insel“ und das „Pflegecafe“ geschaffen worden, der ambulante Pflegedienst hat hier nach wie vor seine Station und bietet umfassende Serviceleistungen an.

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Der neue Mehrzweckraum ist teilbar, so dass
jede Gruppe hier einen geeigneten Treffpunkt
findet.

Auch der neue Gemeindediakon Wolfgang Meyer ist in der Von-Raumer-Straße anzutreffen. Sprechstunden werden in den Räumen künftig der Hospizverein und die Schuldnerberatung anbieten.

Architekt Fritz Breitenbücher stellte das neue Gebäude vor, das sich optisch jetzt durch einen lichten Eingangsbereich auszeichnet. Durch den Anbau sei ein teilbarer Gruppenraum entstanden und auch in die energetische Aufstellung des Gebäudes sei investiert worden.

Die alten Fenster seien durch Holz-Alu-Fenster ersetzt worden, bei den Baustoffen sei auf Ökologie geachtet worden. Die neue Raumsituation biete nun mehr Möglichkeiten für die Arbeit im Haus der Diakonie.

Als Treffpunkt und Begegnungsstätte bietet das Haus der Diakonie Räumlichkeiten für Gruppen und Veranstaltungen sowie ein modernes behindertengerechtes Badezimmer.

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Im Gebäude in der Von-Raumer-Straße ist die Station des ambulanten Pflegedienstes des evangelischen Krankenpflegedienstes

  Dekan Martin Kögel in einem der Gruppen-räume, die im lichten Anbau entstanden sind.

Georg Habelt, Geschäftsführer des evangelischen Krankenpflegevereins, führte aus, dass an der Erweiterung des Hauses der Diakonie lange gebaut worden sei, weil das Projekt finanziell etwas gestreckt werden musste.

Auch aufgrund der energetischen Maßnahmen hätten sich die Kosten von ursprünglich 150000 auf 250000 Euro erhöht, weil neue Gewerke hinzugekommen seien. Habelt erklärte, dass die meisten Handwerker aus der Stadt und der Region gekommen seien und ging auch auf die Farbwahl ein, die die Diakonie symbolisiere.

Der Geschäftsführer dankte im Rahmen der Eröffnung Angelika Weiß vom diakonischen Werk Nürnberg, die der Baumaßnahme zu einem Zuschuss über 50000 Euro aus der Lotterie „Glücksspirale“ verholfen habe. Habelt dankte auch dem Landkreis für die jährlichen Zuschüsse, die die Krankenpflegestation am Leben erhielten.

Die Zahl der Patienten variiere zwischen 40 und 70. Für deren Versorgung dankte er besonders dem Krankenpflegeteam.